6 Dezember 2021

Wie man ohne große Umstände ein Führungszeugnis beantragen kann

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führungszeugnis beantragen

Ein Führungszeugnis oder auch polizeiliches Führungszeugnis ist vor allem im beruflichen Alltag relevant. Hier sind vor allem pflegerische und erzieherische Berufe zu nennen. Zudem kann auch im Bereich des Einzelhandels ein entsprechender Nachweis verlangt werden. Doch worum geht es hier? Es geht zunächst ganz grundsätzlich darum zu erkennen, ob eine Person frei von Verurteilungen ist. Wurde jemand wegen einer Straftat verurteilt, ist dies im Führungszeugnis zu erkennen. Hier werden jedoch ausdrücklich keine Ordnungswiedrigkeiten eingetragen. Es ist also vollkommen irrelevant, ob jemand im Halteverbot geparkt hat oder unerlaubt einen Baum auf seinem Grundstück gefällt hat. Es geht lediglich um Straftaten, die auch in bestimmten Berufen relevant sein können. Möchte man als Pflegekraft arbeiten, ist es sicher nicht hilfreich, wenn man bereits wegen schwerer Körperverletzung angeklagt wurde. Das Führungszeugnis beantragen, kann man grundsätzlich beim dafür zuständigen Bürgeramt.

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Das Prozedere der Beantragung

Wie bereits erwähnt, lässt sich ein Führungszeugnis bei jedem Bürgeramt beantragen. Zunächst füllt man dafür ein kurzes Formular aus. In vielen Fällen ist dies bereits auch online möglich. Man muss hier also nicht in jedem Fall persönlich vor Ort erscheinen. Bis das Führungszeugnis vorliegt vergehen bis zu 2 Wochen. Dies liegt an dem etwas umständlichen Ablauf, denn das zuständige Bürgeramt muss die Daten an das Bundesamt für Justiz weiterleiten, um eine Antwort zu bekommen. Im besten Fall finden sich im Führungszeugnis keine Eintragungen. Ist dies der Fall, kann man sämtliche Berufe ergreifen. Die Kosten für ein Führungszeugnis betragen bis zu 13 Euro.

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