6 Dezember 2021

Führungszeugnis online beantragen

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führungszeugnis online beantragen

Das Führungszeugnis ist ein Dokument, das bescheinigt, dass die Person nicht wegen einer Straftat verurteilt wurde. Es wird oft als Nachweis für Beschäftigung, Visa und andere rechtliche Zwecke benötigt. Führungszeugnis online beantragen.

Führungszeugnis kann online beantragt werden

Es kann online beantragt werden, indem eine Gebühr entrichtet und einige persönliche Informationen wie Name, Geburtsdatum, Nationalität und Wohnsitzland übermittelt werden.

Manchmal benötigt man eins: Ein polizeiliches Führungszeugnis, sei’s für private Zwecke oder zur Vorlage bei einer Behörde.

Das bedeutet: Man muss sich auf den Weg ins Rathaus machen und möglicherweise stundenlange Wartezeiten in Kauf nehmen. Oder man muss in manchem Ort einen der rar gesäten Termine buchen, um sich dann auf den Weg zu machen.

Aber es gibt die Möglichkeit eines online Antrages, man kann ein Führungszeugnis für sich oder eine Person, von der man bevollmächtigt wurde, beantragen. Die Anträge sind gebührenpflichtig und kosten derzeit 13 €. Und sind auch online zu zahlen. Den Antrag kann man relativ einfach stellen. Auf der Seite fuehrungszeugnis.bund.de findet mein ein entsprechendes Formular, das dann auszufüllen ist. Abgefragt werden Geburtsname, Familienname, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit sowie die Adresse.

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Businessman checking a document in office

Strafregister

Das Führungszeugnis, die Strafregisterbescheinigung, so heißt es in Österreich – in der Umgangssprache Leumundszeugnis oder der Strafregisterauszug (Schweiz) ist ein offizieller Nachweis über bisher registrierte Vorstrafen einer Person (Deutschland).

Was nicht ins Führungszeugnis eingetragen wird

Nicht ins Führungszeugnis gelangen Jugendstrafen, die zur Bewährung ausgesetzt wurden oder Strafen, die nicht höher als 90 Tagessätze in Geld bzw. 3 Monate liegen. Wenn denn keine weiteren Strafen eingetragen sind. Und manches Vergehen im Betäubungsmittelrecht findet unter bestimmten Umständen auch nicht den Weg ins Führungszeugnis.

Eine kleine Information für die ganz genauen unter uns: Das polizeiliche Führungszeugnis gibt es mit diesem Namen nicht mehr. Es nennt sich nur noch Führungszeugnis. Der bisherige Name ist jedoch oft bei einem großen Teil der Bevölkerung verankert. Die rechtlichen Anforderungen zum Führungszeugnis sind im Bundeszentralregistergesetz (BZRG) geregelt. Das Führungszeugnis ist nicht mehr und nicht weniger als eine offizielle Bescheinigung des Staates über registrierte Vorstrafen eines Menschen.

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